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Thema 3

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Das Wochenende habe ich erstmal überstanden, doch das nächste naht schon. Bis jetzt ist es Gott sei Dank schon relativ verplant. Morgen Probearbeiten als Kassiererin, damit ich mir somit neben der Schule meinen Traum finanzieren kann nach dem Abi ein Jahr nach Australien zu gehen. Dann endlich mal wieder ein Treffen mit einem guten Freund, den ich in letzter Zeit viel zu selten gesehen habe, da ich meine volle Konzentration einem Menschen gewidmet habe, der mich von vorne bis hinten verarscht hat und ich trotzdem noch nicht mal in der Lage bin ihn dafür zu hassen. Immer noch ist jeder Tag, jede Minute, erfüllt von seinem Fehlen. Es ist ja auch erst 12 Tage her. Irgendwie habe ich das alles noch nicht so wirklich realisiert. Es ist so unwirklich, dass er nicht mehr da sein soll. Er hat immer wieder angerufen, hat es nicht geschafft sich von  mir zu lösen und jetzt... Jetzt hat er sich wirklich für sie entschieden. Und es tut so weh. Jedes mal wenn ich an seinem Haus vorbeifahre oder sein Auto irgendwo stehen sehe, zerreisst es mein Herz. Ich will, dass er mir in die Augen sieht... Dass er mir sagt, dass es vorbei ist... Aber dazu ist er zu feige. Nein, er verschwindet einfach so ohne ein einziges Wort. Das ist so typisch für ihn. Ich hätte wissen müssen worauf ich mich da einlasse. Aber ich war so blind, wollte das alles nicht sehen und einfach nur den Augenblick genießen. Wie kann er nur? Wie kann er mir das nur antun? Er kennt mich so gut, weiß genau wie emotional ich bin und weiß, wie sehr er mir damit weh tut. Aber er weiß auch, dass ich nach all dem nicht mehr zu ihm zurück kommen würde, deshalb versucht er es bei ihr. Sie ist naiv und vertraut ihm blind. Sie ist genau so, wie ich noch vor ein paar Wochen. Doch ich habe es endlich verstanden. Habe wieder angefangen zu sehen und den Schleier über meinen Augen abgelegt. Aber es tut so weh zu sehen. Es tut einfach nur so weh. Naiv zu sein, hat durchaus seine Vorteile. Als ich naiv war, war er noch da, in meinem Leben. Wollte es mit mir teile oder gab dies zumindest vor. Und jetzt? Jetzt ist er weg und ich sitze alleine hier und diese Leere erdrückt mich. Ich kann nicht mehr atmen ohne ihn, kann nicht mehr lachen, nicht mehr denken. Ich weiß, dass das lächerlich ist. Man sollte sein Leben nicht von einem einzigen Menschen abhängig machen und... Ich will ja auch, dass es weiter geht. Ich habe grade einen Nebenjob angenommen, fliege zu meiner Schwester nach Polen und wärme alte Freundschaften wieder auf, wobei ich diesen Begriff des "Aufwärmens" nicht passend finde, da es sich so abwertend anhört. Aber all dies kann mich nicht davon abhalten an ihn zu denken. Ich will ihn so gerne hassen, aber nicht einmal dazu bin ich fähig. Er hat mich so tief berührt in meinem Herzen, dass ich nicht einfach vergessen kann, nicht einfach so tun kann, als sei nie etwas gewesen, als hätte ich ihn nie geliebt und als wäre er nie einer der wichtigsten Menschen meines Lebens gewesen. Und das war er wirklich. Da muss doch etwas Wahres zwischen uns gewesen sein, ich kann das nicht verstehen. Er war so ein großer Teil meines Lebens, weil er mich so gut verstanden hat. Er hat immer gemerkt, wenn etwas nicht stimmte und nicht nachgelassen, bis ich ihm sagte, was los ist. Bei ihm konnte ich sein, wie ich bin. War das denn alles nur ein Spiel? Wenn dann ist er ein verdammt guter Schauspieler. Aber ich verstehe das nicht. Es wäre so einfach für ihn gewesen zu sagen, ich solle ihn in Ruhe lassen, er hätte noch nicht mal sagen müssen, dass er was mit ihr hat. Aber stattdessen macht er mir die ganze Zeit vor er würde noch Gefühle für mich haben und ich sei etwas besonderes. Ich kann nicht glauben, dass das alles nur gelogen war. Kann nicht glauben, dass es nicht gestimmt hat, wenn er neben mir gelegen hat und mir sagte, ich mache ihn glücklich. Er hat mir oft gesagt, dass er Angst habe mich zu verlieren, dass es ihm weh täte, wenn ich so offen mit anderen Kerlen reden würde, dass er Angst davor habe, dass er mir irgendwann nicht mehr genüge. Wieso tut er das? Nicht er braucht Angst haben, ich liebe ihn und er wusste das immer ganz genau, er wusste wie viel er mir bedeutet. Wäre er mir egal, hätte ich schon längst aufgegeben, denn es war wirklich nicht immer einfach. Es hat weh getan, aber ich habe um ihn gekämpft, habe nicht aufgegeben und jetzt bin ich machtlos. Ich habe ihm nie einen Anlass gegeben an mir zu zweifeln und ich dumme Kuh habe ihm vertraut. Und was macht er? Nutzt das schamlos aus. Aber man lernt aus seinen Fehlern. Vielleicht sollte man nicht so schnell vertrauen...

Just tell me how you want me
and I'll be naked stumbling
just to get a reaction, any signs of love

Nevermind me, nevermind me
I'll just cast shadows on your walls

[Maria Mena - Nevermind me]

Das drückt aus wie es war. Ich hätte alles gemacht... Habe alles gemacht, nur um von ihm eine Reaktion zu sehen, nur um zu sehen, dass er mich liebt und nicht sie will... Und jetzt... Verzweifelt...

19.6.08 20:02
 


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